Vertrauensvolle Zusammenarbeit: Programmsatz oder Rechtsnorm?

Der Begriff „vertrauensvolle Zusammenarbeit" findet sich im alltäglichen Sprachgebrauch in Reden, zB in der Rede von Ministerpräsident Günther beim Festakt 2019 anlässlich des 10-jährigen Staatsvertrags in Schleswig-Holstein mit den Kirchen. Damit wird das Miteinander bezeichnet, das für den Um...

Descripción completa

Guardado en:  
Detalles Bibliográficos
Autor principal: Eder, Joachim (Autor)
Tipo de documento: Print Artículo
Lenguaje:Alemán
Verificar disponibilidad: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Publicado: 2025
En: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in kirchlichen Unternehmen
Año: 2025, Volumen: 13, Número: 3, Páginas: 73-77
(Cadenas de) Palabra clave estándar:B Derecho laboral eclesiástico / Derecho laboral / Confianza / Verband der Diözesen Deutschlands, Verfasserschaft1, Rahmenordnung für eine Mitarbeitervertretungsordnung / Representación de los colaboradores
Clasificaciones IxTheo:S Derecho eclesiástico
SB Derecho canónico
Descripción
Sumario:Der Begriff „vertrauensvolle Zusammenarbeit" findet sich im alltäglichen Sprachgebrauch in Reden, zB in der Rede von Ministerpräsident Günther beim Festakt 2019 anlässlich des 10-jährigen Staatsvertrags in Schleswig-Holstein mit den Kirchen. Damit wird das Miteinander bezeichnet, das für den Umgang zweier Vertragspartner Grundlage der Gestaltung der gegenseitigen Beziehungen ist. Der Begriff in einem Rechtstext selbst hat eine andere Qualität. Die Frage ist, ob sich aus der Verwendung des Begriffes in kirchlichen Ordnungen auch Rechtsansprüche ableiten lassen. Kann der Begriff ,,vertrauensvolle Zusammenarbeit" lediglich als Programmsatz verstanden werden oder stellt er eine „verwertbare" Rechtsnorm dar.
ISSN:2196-0119
Obras secundarias:Enthalten in: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in kirchlichen Unternehmen