Die Täter, die Opfer und die Öffentlichkeit: Erfahrungen einer Gerichtsreporterin

Auf Grund ihrer langjährigen Tätigkeit als Gerichtsreporterin berichtet die Autorin über Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung des Rechtsstaates durch Medienberichterstattung. Sowohl von vielen Print- als auch digitalen Medien wird die Berichterstattung über Kapitalverbrechen und deren Proze...

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Detalles Bibliográficos
Autor principal: Friedrichsen, Gisela 1945- (Autor)
Tipo de documento: Electrónico Artículo
Lenguaje:Alemán
Verificar disponibilidad: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Publicado: 2007
En: Communicatio socialis
Año: 2007, Volumen: 40, Número: 1, Páginas: 23-34
Acceso en línea: Volltext (kostenfrei)
Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:No electrónico
Descripción
Sumario:Auf Grund ihrer langjährigen Tätigkeit als Gerichtsreporterin berichtet die Autorin über Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung des Rechtsstaates durch Medienberichterstattung. Sowohl von vielen Print- als auch digitalen Medien wird die Berichterstattung über Kapitalverbrechen und deren Prozesse als Unterhaltung behandelt. Gleichzeitig wird ein öffentlicher Druck auf die Rechtsprechung ausgeübt, der oft durch Vorurteile und Profilierungssucht von Verteidigern, Staatsanwälten und Richtern gekennzeichnet ist. Dabei spielen nicht mehr Ermittlungen und Gesetzeslage die Hauptrolle, sondern Emotionen. Das hat zu einer Verlagerung des öffentlichen Interesses vom Täter auf das Opfer geführt. Die Rechtsprechung muss deshalb heute diese Emotionalisierung bei Verhandlungen und Urteilen mit einbeziehen.
ISSN:2198-3852
Obras secundarias:Enthalten in: Communicatio socialis
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/0010-3497-2007-1-23