Journalisten und PR-Spezialisten: Siamesische Zwillinge oder feindliche Geschwister?
Das Verhältnis von Journalisten und PR-Spezialisten ist komplex und widersprüchlich. Der berufssoziologische Vergleich zeigt zwar zahlreiche Überschneidungen ihrer Berufsarbeit, aber erhebliche Unterschiede ihrer Berufskultur und Selbstwahrnehmung. Beiden geht es um die Optimierung öffentlicher Komm...
| Main Author: | |
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| Format: | Electronic Article |
| Language: | German |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
2005
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| In: |
Communicatio socialis
Year: 2005, Volume: 38, Issue: 4, Pages: 359-377 |
| Online Access: |
Volltext (kostenfrei) Volltext (kostenfrei) |
| Summary: | Das Verhältnis von Journalisten und PR-Spezialisten ist komplex und widersprüchlich. Der berufssoziologische Vergleich zeigt zwar zahlreiche Überschneidungen ihrer Berufsarbeit, aber erhebliche Unterschiede ihrer Berufskultur und Selbstwahrnehmung. Beiden geht es um die Optimierung öffentlicher Kommunikaion, aber PR-Spezialisten leisten dies in einem Auftragsverhältnis, Journalisten grundsätzlich autonom. In ihrer öffentlichen Selbstdarstellung betonen ihre Repräsentanten gerne die Andersartigkeit ihrer Berufsprofile. In Kommunikationskrisen werden diese auch deutlich, während normalerweise ihre Beziehungen sich in vielem komplementär gestalten. Sie lassen sich am ehesten als "antagonistische Kooperation" charakterisieren. |
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| ISSN: | 2198-3852 |
| Contains: | Enthalten in: Communicatio socialis
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| Persistent identifiers: | DOI: 10.5771/0010-3497-2005-4-359 |