Der blinde Fleck des Kritikers: Zu den 'Wahrheiten' einer Konstruktivismus-Rezeption
Konstruktivisten wie Heinz von Foerster provozieren mit der Feststellung, Objektivität sei die Illusion, daß Beobachtungen ohne jemanden möglich seien, der beobachtet. Wenn es aber Beobachter sind, die beobachten, dann hat jede Beobachtung sozusagen einen Eigenwert: Das, was der Beobachter von seine...
| Autor principal: | |
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| Tipo de documento: | Recurso Electrónico Artigo |
| Idioma: | Alemão |
| Verificar disponibilidade: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Publicado em: |
1992
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| Em: |
Communicatio socialis
Ano: 1992, Volume: 25, Número: 2, Páginas: 168-177 |
| Acesso em linha: |
Volltext (kostenfrei) Volltext (kostenfrei) |
| Resumo: | Konstruktivisten wie Heinz von Foerster provozieren mit der Feststellung, Objektivität sei die Illusion, daß Beobachtungen ohne jemanden möglich seien, der beobachtet. Wenn es aber Beobachter sind, die beobachten, dann hat jede Beobachtung sozusagen einen Eigenwert: Das, was der Beobachter von seinem Standpunkt aus sehen kann und was nicht. Dieses nicht Sichtbare ist der blinde Fleck jeder Beobachtung. Damit ist eine Grundbedingung jeder Wahrnehmung beschrieben, die zu reflektieren den journalistischen Alltag nicht gerade erleichtert. Praktischer ist es zu postulieren, daß Berichterstattung eine möglichst weitgehende Annäherung an die Ereignisse und damit an 'die Realität' zum Ziel hat. Als ideales Rollenbild der Journalisten wird deshalb der "Vermittler" ausgerufen und so der Erwartungshorizont für die Primärfunktion der Medien beschrieben. (...) |
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| ISSN: | 2198-3852 |
| Obras secundárias: | Enthalten in: Communicatio socialis
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| Persistent identifiers: | DOI: 10.5771/0010-3497-1992-2-168 |