Ästhetik – Poesie – Religion. Eine Verhältnisbestimmung im Ausgang von Hölderlins theoretischen Schriften mit einem Ausblick auf die Elegie "Heimkunft"

Der Beitrag betrachtet Literatur und Religion nicht als zwei unverbundene Phänomene, die allenfalls nachträglich in ein Verhältnis zu einander gebracht werden können, sondern fragt nach ihrer inneren Bezogenheit aufeinander. Dazu geht er der Verschränkung von Poesie und Religion nach, wie sie sich a...

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Deibl, Jakob Helmut 1978- (Verfasst von)
Medienart: Elektronisch Aufsatz
Sprache:Deutsch
Verfügbarkeit prüfen: HBZ Gateway
Fernleihe:Fernleihe für die Fachinformationsdienste
Veröffentlicht: 2019
In: Literatur / Religion
Jahr: 2019, Seiten: 57-84
Online-Zugang: Volltext (lizenzpflichtig)

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520 |a Der Beitrag betrachtet Literatur und Religion nicht als zwei unverbundene Phänomene, die allenfalls nachträglich in ein Verhältnis zu einander gebracht werden können, sondern fragt nach ihrer inneren Bezogenheit aufeinander. Dazu geht er der Verschränkung von Poesie und Religion nach, wie sie sich aus den theoretischen Schriften Friedrich Hölderlins ergibt. Welche innere, d.h. konzeptuelle (theoretische) Verbundenheit von Poesie und Religion zeigt sich in diesen an? Hölderlin leitet Religion und Poesie nicht aus einem gemeinsamen Ursprung ab, sondern sieht ihre Verbindung über eine ästhetische Perspektive vermittelt. Im Anschluss an Kants Kritik der Urteilskraft könnte man sagen, Religion und Poesie dienen weder der Gegenstandserkenntnis (Wissen) noch der Bestimmung von Moralität, sondern stellen eine Öffnung der Wirklichkeit auf einen Raum neuer, nicht durch einen Begriff oder eine Regel einschränkbarer Möglichkeiten (Ästhetik) dar. Wesentliche Motive, um ihr Verhältnis zu denken, sind die freie Wiederholung von Wirklichkeit, der Primat der Möglichkeit gegenüber fixierter Wirklichkeit und die "Sphäre" als Denken eines sprachlich-intersubjektiven Weltumgangs. Diese Motive werden im zweiten Teil des Artikels auf die Schlusspassagen von Hölderlins Elegie Heimkunft ("es fehlen heilige Namen") sowie auf deren Bearbeitung im Homburger Folioheft und auf die Wiederaufnahme des Motivs der heiligen Namen bezogen. 
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