RT Article T1 Sophia – die erste Zweite göttliche Person: Christologische und trinitarische Überlegungen auf biblischer Grundlage JF Protokolle zur Bibel VO 32 IS 2 SP 224 OP 252 A1 Niemand, Christoph 1959- A2 Hasitschka, Martin 1943- LA German YR 2023 UL https://ixtheo.de/Record/1865710784 AB Dass die göttliche Weisheit (ḥåḵmā/sophia) in einigen Texten des Alten Testaments und des Frühjudentums als präexistente und personifizierte, mit Gott verbundene Gestalt vorgestellt wird und somit weibliche Dimensionen in das jüdisch-christliche Gottesbild einbringt, ist bekannt. Wenig bewusst ist die starke präexistenzchristologische Rezeption von Sophia-Motiven im Neuen Testament, in der Patristik und in der liturgischen Tradition. Dieser Artikel zeichnet für Spr 8,22-31; 9,1-5; Sir 24,3-12; Bar 3,9-4,4; Weish 7-8; 9; 11,4 und äthHen 42,1-3 diese Rezeption in der ntl. Briefliteratur und den Evangelien nach (1 Kor 8,6;10,4; 2 Kor 3,18; 4,4.6; Kol 1,15-17; Hebr 1,2-3; Joh 1,1-18; Lk 7,31-35; 11,49-51; 13,34-35) und stellt auch die kirchliche Weiterführung dieser Rezeption vor. Dazu werden prominente Passagen von Augustinus (Civ. 18,20; Ep.187) und Gregor v. Nazianz (Or. 31) sowie einige alte und moderne liturgische Texte präsentiert. Vor diesem Hintergrund werden traditionskompatible Möglichkeiten zur Demaskulinisierung der trinitarischen Sprache in Theologie und Gottesdienst angedacht. K1 Christology K1 Creation K1 Gender K1 Schlagworte: K1 Trinity K1 Wisdom K1 Festschrift