Josef L. Hromádka und die Prager Friedenskonferenz

Der Artikel befaßt sich mit den zwei letzten Lebensjahren Josef L. Hromádkas. Im ersten Teil wird der Vortrag Hromádkas in Amsterdam 1948 analysiert. Hromádka machte mit diesem Vortrag auf negative Momente im Marxismus und in der sowjetischen Wirklichkeit aufmerksam, gab allerdings der Hoffnung Ausd...

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Bibliographic Details
Main Author: Smolík, Josef 1922-2009 (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 1991
In: Kirchliche Zeitgeschichte
Year: 1991, Volume: 4, Issue: 1, Pages: 177-187
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Der Artikel befaßt sich mit den zwei letzten Lebensjahren Josef L. Hromádkas. Im ersten Teil wird der Vortrag Hromádkas in Amsterdam 1948 analysiert. Hromádka machte mit diesem Vortrag auf negative Momente im Marxismus und in der sowjetischen Wirklichkeit aufmerksam, gab allerdings der Hoffnung Ausdruck, daß die Sowjetunion und die Länder Mittel-und Osteuropas einen „Prozeß der Umwandlung von innen" erfahren werden. Eine solche Erneuerung sah er im „Prager Frühling". Die Intervention vom 21. August 1968 war deshalb eine Tragödie für ihn. Das Memorandum Hromádkas zur Intervention wird im Beitrag analysiert. Im zweiten Teil „Die Krisis in der CFK" wird aufgrund der Dokumente die Situation in der CFK nach der Intervention geschildert, insbesondere der Druck der sozialistischen Länder, den offiziellen Standpunkt zur Intervention einzunehmen. Hromádka lehnte diesen Druck ab, kritisierte den Prozeß der Normalisierung und legte sein Amt als Präsident der CFK nieder.
ISSN:2196-808X
Contains:Enthalten in: Kirchliche Zeitgeschichte