RT Article T1 „Nahtoderfahrungen“. Ein wissenschaftliches Mysterienspiel heute: Interview mit Dieter Vaitl vom 11. November 2017 JF Grenzarbeiten auf der Nulllinie IS 3 SP 47 OP 54 A1 Vaitl, Dieter 1940- A1 Gripentrog-Schedel, Stephanie 1981- A1 Kugele, Jens 1979- A1 Popkes, Enno Edzard 1969- A2 Gripentrog-Schedel, Stephanie 1981- A2 Kugele, Jens 1979- A2 Popkes, Enno Edzard 1969- LA German PP Kiel PB Universitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing YR 2022 UL https://ixtheo.de/Record/1817406515 AB Dieter Vaitl geht davon aus, dass es sich bei ›Nahtoderfahrungen‹ (NTE) um eine sehr heterogene, begrifflich schwer zu fassende Ansammlung von Phänomenen handelt, die keinesfalls nur in Todesnähe auftreten. Sie sollten deswegen besser innerhalb des wesentlich breiteren Spektrums veränderter Bewusstseinszustände denn als isoliertes Phänomen beschrieben werden. Ihre Komplexität ist vor allem methodologisch eine Herausforderung für die Forschung, die sich dem Thema daher am besten über mehrdimensional angelegte Ansätze widmen sollte. Dieses Potential wurde bislang jedoch noch gar nicht ausgeschöpft. Vaitl sieht daher keinen Grund, aus den bestehenden Erklärungsschwierigkeiten ›Beweisspektakel‹ zugunsten eines Glaubens an jenseitige Wirklichkeiten abzuleiten. SN 9783928794664 K1 Interview DO 10.38072/978-3-928794-66-4/p3