RT Article T1 Opferperspektive im kanonischen Prozess?: prozessrechtliche Standortbestimmung zur Möglichkeit der Klage auf Schadenersatz nach Verletzung durch eine Straftat JF Kirche & Recht VO 28 IS 1 SP 59 OP 73 A1 Klösges, Johannes 1982- LA German YR 2022 UL https://ixtheo.de/Record/1806853418 AB Die Berücksichtigung der Opferperspektive und die Möglichkeit der Mitwirkung des Opfers im staatlichen Strafprozess sind in den vergangenen Jahrzehnten stetig ausgebaut worden, so u. a. auch durch die Überarbeitung des Adhäsionsverfahrens, das ermöglicht, zivilrechtliche Ansprüche, die aus einer Straftat erwachsen, im Strafprozess geltend zu machen. Dem kanonischen Strafprozess wird in der aktuellen Diskussion gerne vorgehalten, die Opferperspektive und die Mitwirkung des Opfers im Strafverfahren zu vernachlässigen, ja gar nicht zu kennen. Ist dem wirklich so? Welche Möglichkeiten kennt das kanonische Recht etwa, Schadensersatzforderungen nach Verletzung durch eine Straftat durchzusetzen - und taugen diese etwas? Die vorgelegte Studie versucht eine Standortbestimmung anhand des geltenden kanonischen Prozessrechts. K1 Perspektive K1 Klage K1 Strafverfahren K1 Kanonischer Prozess K1 Verbrechensopfer K1 Schadensersatz