RT Book T1 Vom Ende des Gemeinwohls: wie die Leistungsgesellschaft unsere Demokratien zerreißt A1 Sandel, Michael J. 1953- A2 Reuter, Helmut 1946- LA German PP Frankfurt am Main PB S. Fischer YR 2020 ED Deutsche Erstausgabe UL https://ixtheo.de/Record/169574053X AB Der Harvard-Professor für politische Philosophie (ID-B 33/15, ID-A 13/13, ID-A 49/12) geht der Frage nach, wie Populisten weltweit in aufgeklärten Gesellschaften und vermeintlich stabilen Demokratien an Zuspruch gewinnen und teilweise sogar die politische Macht übernehmen konnten. Dabei stellt er gängige Erklärungsmodelle zwar nicht infrage, konzentriert seine Analyse jedoch auf das Konzept der "Meritokratie". Das sozialdemokratische Versprechen durch harte Arbeit, Leistungswillen und Bildungsanstrengungen sei gesellschaftlicher Aufstieg möglich, erweist sich in einer globalisierten und digitalen Ökonomie für viele Menschen als Illusion. Wird zudem Scheitern wie eine moralische Verurteilung wahrgenommen oder gar Bildung mit einer Elite gleichgesetzt, die persönlich unerreichbar ist und damit ökonomische Teilhabe ausschliesst, haben rechte Populisten leichtes Spiel. - Empirisch fundierte Analyse, allerdings ist der Befund nicht neu (vgl. C. Butterwegge: ID-B 50/16; ID-B 4/12). Zudem liegt der Fokus auf den USA, daher auch neben Analysen der U.S.-Gesellschaft wie J. Lepore (ID-B 15/20) möglich. (2-3) NO Hier auch später erschienene, unveränderte Nachdrucke (hier auch als Auflagen bezeichnet) CN 306.0973 SN 978-3-10-390000-2 SN 3-10-390000-7 K1 Leistungsmotivation K1 Leistungsbeurteilung K1 Kritik K1 Sozialethik K1 Soziale Ungleichheit K1 Populismus K1 Gerechtigkeit K1 Qualifikation K1 Demokratie K1 Gemeinwohl K1 Welt K1 Demokratie : (DE-627)091354617 : (DE-STW)16246-2 K1 Gerechtigkeit, Soziale K1 Soziologie