Opfer als Gabe

Der vorliegende Essay deutet das christliche Sühneopfer mit Rekurs auf theologische, philosophische, religionswissenschaftliche und ethnologische Positionen. Im Zentrum der Überlegungen steht die Idee einer Stellvertretung im Opfer sowie deren Ablehnung durch Kant, die als paradigmatisch für eine op...

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Détails bibliographiques
Auteur principal: Wölfle, Gerhard Martin 1948- (Auteur)
Type de support: Imprimé Article
Langue:Allemand
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Publié: [2013]
Dans: Journal für Religionsphilosophie
Année: 2013, Volume: 2, Pages: 68-84

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520 |a Der vorliegende Essay deutet das christliche Sühneopfer mit Rekurs auf theologische, philosophische, religionswissenschaftliche und ethnologische Positionen. Im Zentrum der Überlegungen steht die Idee einer Stellvertretung im Opfer sowie deren Ablehnung durch Kant, die als paradigmatisch für eine opferkritische Auffassung seit der Aufklärung genommen wird. Nach einer einführenden Phänomenologie der Gabe und des Opfers erfolgt eine Darstellung des Sühneopfers im Alten und Neuen Testament mit der Absicht, es als Gabe Gottes zu verstehen. Im Anschluss werden weitere mit dem Opfer verbundene Vorstellungen und Schwierigkeiten thematisiert, insbesondere die Frage von Stellvertretung, Partizipation und Identifikation. Schließlich folgt eine Gegenüberstellung von Kants Ablehnung einer Stellvertretung im Bereich der Moralität und der Idee des christlichen Sühneopfers, die mit Batailles Theorie der Religion neu beleuchtet wird. Demnach ist Stellvertretung nur in einer objektivierten Welt der Dinge unmöglich und absurd, nicht aber in einer von Bataille beschriebenen Welt grenzenloser Intimität. 
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