Deutsche Katholiken und das Heilige Land: im Spiegel der Publikationen des Deutschen Vereins vom Heiligen Land und der deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem 1855-1970

Das „Heilige Land“ und sein spirituelles Zentrum, die „Heilige Stadt“ Jerusalem, sind trotz der vielschichtigen Konfliktlagen im Nahen Osten dauerhaft attraktive Pilgerziele für deutsche Katholiken. Wenn sie dort gepflegte christliche Pilgerstätten, Kirchen, Pilgerhospize, Bildungsinstitute und cari...

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Autore principale: Vosberg, Barbara 1958- (Autore)
Enti autori: Ruhr-Universität Bochum. Grad-verleihende Institution (Istituto che emette la laurea) ; Technische Universität Dortmund. Grad-verleihende Institution (Istituto che emette la laurea) ; Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung. Verlag
Tipo di documento: Stampa Libro
Lingua:Tedesco
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Pubblicazione: Münster Aschendorff Verlag [2019]
In:Anno: 2019
Recensioni:Deutsche Katholiken und das Heilige Land im Spiegel der Publikationen des Deutschen Vereins vom Heiligen Land und der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem 1855–1970 (2020) (Röwekamp, Georg, 1959 -)
(sequenze di) soggetti normati:B Palestina / Gerusalemme / Tedeschi / Cattolico / Crociate / Ricezione / Rivista / Deutscher Verein vom Heiligen Lande / Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Deutsche Statthalterei / Storia 1857-1970
Altre parole chiave:B Tesi universitaria
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Descrizione
Riepilogo:Das „Heilige Land“ und sein spirituelles Zentrum, die „Heilige Stadt“ Jerusalem, sind trotz der vielschichtigen Konfliktlagen im Nahen Osten dauerhaft attraktive Pilgerziele für deutsche Katholiken. Wenn sie dort gepflegte christliche Pilgerstätten, Kirchen, Pilgerhospize, Bildungsinstitute und caritative Einrichtungen vorfinden, in denen Deutsch gesprochen wird, begegnen sie größtenteils einem Erbe des Wilhelminischen Kaiserreichs. Denn die Mehrheit dieser Strukturen verdankt ihre Existenz einem konfessionsübergreifenden Phänomen des 19. Jahrhunderts, das als neuzeitliche Kreuzzugsbewegung beschrieben werden kann. Was brachte deutsche Katholiken dazu, sich in einer Region zu engagieren, die nach dem Scheitern der mittelalterlichen Kreuzzüge in Europa allmählich in Vergessenheit geraten war und als kulturelle Wüste galt? Was waren ihre Ziele? Wie erlebten sie die Begegnung mit dem Orient und seinen Ethnien – oder die mit anderen westlichen Heilig-Land-Akteuren? Wie verhielten sie sich zum religiös Anderen? Wie überstanden sie die Zäsuren zweier Weltkriege? Welchen Einfluss hatten politische Neuordnungen und religiöse Geisteswenden auf ihr Selbstverständnis und ihr Wirken? Mit welchen Konzepten blicken sie heute angesichts anhaltender politischer und interkultureller Spannungen in die Zukunft? Barbara Vosbergs Studie geht diesen Fragen am Beispiel der beiden bedeutendsten – und bis heute aktiven – deutschen katholischen Heilig-Land-Akteure nach, dem Deutschen Verein vom Heiligen Land und der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Mit der seriellen Auswertung und historischen Kontextualisierung ihrer Publikationen im Zeitraum 1857–1970 wurde ein bislang weitgehend unbestelltes Forschungsfeld bearbeitet.
"Das „Heilige Land“ und sein spirituelles Zentrum, die „Heilige Stadt“ Jerusalem, sind trotz der vielschichtigen Konfliktlagen im Nahen Osten dauerhaft attraktive Pilgerziele für deutsche Katholiken. Wenn sie dort gepflegte christliche Pilgerstätten, Kirchen, Pilgerhospize, Bildungsinstitute und caritative Einrichtungen vorfinden, in denen Deutsch gesprochen wird, begegnen sie größtenteils einem Erbe des Wilhelminischen Kaiserreichs. Denn die Mehrheit dieser Strukturen verdankt ihre Existenz einem konfessionsübergreifenden Phänomen des 19. Jahrhunderts, das als neuzeitliche Kreuzzugsbewegung beschrieben werden kann. Was brachte deutsche Katholiken dazu, sich in einer Region zu engagieren, die nach dem Scheitern der mittelalterlichen Kreuzzüge in Europa allmählich in Vergessenheit geraten war und als kulturelle Wüste galt? Was waren ihre Ziele? Wie erlebten sie die Begegnung mit dem Orient und seinen Ethnien – oder die mit anderen westlichen Heilig-Land-Akteuren? Wie verhielten sie sich zum religiös Anderen? Wie überstanden sie die Zäsuren zweier Weltkriege? Welchen Einfluss hatten politische Neuordnungen und religiöse Geisteswenden auf ihr Selbstverständnis und ihr Wirken? Mit welchen Konzepten blicken sie heute angesichts anhaltender politischer und interkultureller Spannungen in die Zukunft? Barbara Vosbergs Studie geht diesen Fragen am Beispiel der beiden bedeutendsten – und bis heute aktiven – deutschen katholischen Heilig-Land-Akteure nach, dem Deutschen Verein vom Heiligen Land und der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Mit der seriellen Auswertung und historischen Kontextualisierung ihrer Publikationen im Zeitraum 1857–1970 wurde ein bislang weitgehend unbestelltes Forschungsfeld bearbeitet." (Verlagsinformation)
Descrizione del documento:Leicht überarbeitete Fassung der Dissertation (Vorwort)
Literaturverzeichnis: Seite 376-390
Mit Quellenverzeichnis und Verzeichnis "Internetpublikationen"
Descrizione fisica:IX, 390 Seiten, Illustrationen, 24 x 17 cm
ISBN:3-402-13414-4
978-3-402-13414-6