Geschieden und wieder verheiratet: Beurteilung der Ehen von Geschiedenen, die wieder heiraten
Zunächst stellt Kaiser kurz das Problem und die bisher unternommenen Lösungsversuche dar. Alle diese Ansätze klären jedoch nicht das eigentliche Problem: Wie ist die Ehe eines wiederverheirateten Geschiedenen zu beurteilen. Im zweiten Teil stellt Kaiser die Lehre des Vaticanum II von der Ehe als ein...
| Summary: | Zunächst stellt Kaiser kurz das Problem und die bisher unternommenen Lösungsversuche dar. Alle diese Ansätze klären jedoch nicht das eigentliche Problem: Wie ist die Ehe eines wiederverheirateten Geschiedenen zu beurteilen. Im zweiten Teil stellt Kaiser die Lehre des Vaticanum II von der Ehe als einem Bund (personal, religiös, rechtlich) dem herkömmlichen von der Ehe als Vertrag gegenüber. Im dritten Teil geht Kaiser zunächst auf die Auflösung der Ehe nach herkömmlichem Verständnis ein (Lösung in favorem fidei / bei Nichtvollzug). Demgegenüber geht er von der Ehe als personale Lebenseinheit aus. Diese sei unzerstörbar. Zerstörung geschehe allenfalls durch den Tod oder durch schuldhaftes Verhalten der Ehepartner. Im vierten Teil geht er auf die eigentliche Frage der Beurteilung der Ehen Geschiedener ein. Rezension in: Heinemann, Heribert, in: AKathKR 154 (1984), 113-123; Lüdicke, Klaus, in: ThRv 81 (1985), 327-330 |
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| Physical Description: | 114 S. |
| ISBN: | 3-7917-0866-X |